top of page

Die Primare

7.png

Seliara
Primar des Mondes und der Wildheit

Seliara, die Primarin des Mond- und Sonnenlichts und der wilden Natur, ist eine mächtige und unberechenbare Wesenheit. Sie ist jene Primarin, die sich der Natur und dem Wachstum verschrieben hat. Vorallem alle naturverbunden Völker und Wesen sind ihr zugeneigt und verehren sie. Sie wird oft als wunderschöne Frau mit haselnussbraunem Haar dargestellt, in das kleine Blätter eingewebt sind.

 

Ihre Augen schimmern in einem kühlen, blassen Blau, und ihre Haut hat den sanften Glanz von warmen Sonnenlicht. Man sagt, dass Seliara oft in der Gestalt eines mächtigen Hirsches ihren Anhängern erscheint. Doch hinter dieser anziehenden Erscheinung verbirgt sich eine gefährliche, ungezähmte Kraft. Seliara ist untrennbar mit dem Mond, der Sonne und der Natur verbunden, die ihre Machtquellen darstellen und ihr Symbol daher der ein weißer Kreis mit einem Blatt im Zentrum darstellt, der den Vollmond darstellen kann.

 

In Vollmondnächten, wenn ihre Kraft am stärksten ist, durchströmt ihre Präsenz die Natur und weckt die tiefsten Instinkte der Lebewesen. Diese Nächte sind ihr heilig, und sie erwartet von ihren Anhängern, dass sie ihrer wahren Natur freien Lauf lassen und die Wildheit in sich akzeptieren, auch die Opfer, die diese animalischen Triebe fordern. Den anderen Primaren gegenüber ist Seliaria zumeist neutral gestimmt, außer man weckt ihren Zorn oder bedroht ihre Schutzbefohlenen. Sie weiß um den Zwist zwischen Nyxara und Vikaris, wenngleich sie den Machtkämpfen nicht im Wege steht, sondern den Geschwisterkampf aus der Ferne beobachtet und ihre Vorteile daraus zieht. Erst als Vikaris aktiv seine Schwester angriff und sie von Nyxara überzeugt wurde, dass er die Zerstörung der Länder und alles Leben forderte, entschied sie sich zu einem Bündnis mit der Primarin der Schatten und verbannte und versiegelte den Primar zusammen.

 

Während dem Krieg gegen Vikaris in Eintracht verbunden, zerstritten sich die Primare nachfolgend in dem Kampf um die Vorherrschaft des Landes. Aus der einstigen Neutralität wurde eine Missgunst und die ehemaligen Verbündeten agieren gegeneinander um die Vorherrschaft des Reichs. Als Primarin der Natur und des Mondlichts ist Seliara zugleich Schöpferin und Zerstörerin. Sie schützt die Wildnis und all ihre Geschöpfe, aber sie kann auch grausam und unerbittlich sein, wenn sie das Gleichgewicht gestört sieht.

 

Ihre Strafe trifft jeden, der die Natur schändet oder ihre Gebote missachtet. Oft manifestiert sich ihre Grausamkeit in plötzlichen Naturkatastrophen, unerbittlichen Jagden oder in der unkontrollierbaren Verwandlung ihrer Feinde in wilde Bestien, die von ihren eigenen Trieben verschlungen werden. Man erzählt sich, dass vorallem Werwölfe von ihr beschützt werden und jene deshalb in Vollmondnächten ihre Verwandlungen kaum bis garnicht kontrollieren können. Seliara verlangt von ihren Anhängern, dass sie im Einklang mit der Natur leben und ihre animalischen Instinkte annehmen.

 

Sie schätzt Stärke, Wildheit und die Fähigkeit, sich an die unerbittlichen Zyklen der Natur anzupassen. Ihre Priesterinnen, die Seliaren, leiten Rituale in den tiefsten Wäldern, wo sie zu Ehren Seliara Blutopfer, bevorzugt Vampire, darbringen und die ungezähmte Macht des Vollmondes anrufen. Diese Rituale sollen die Verbindung zwischen den Werwölfen und ihrer Primarin stärken, damit sie ihre Gunst und ihren Schutz erlangen.

 

Die Ehre der Verbreitung Seliaras Lehren ist ausnahmslos nur weiblichen Werwölfen vorbehalten, durch ihre besondere Verbindung zur Natur, dem Mond und ihrer Weiblichkeit. Obwohl Seliara Leben spendet und nährt, zeigt sie keine Gnade gegenüber Schwäche oder Untreue. Sie ist eine Primarin, die sowohl verehrt als auch gefürchtet wird, denn ihre Liebe ist wild und bedingungslos, aber ihre Strafe ist grausam und unvermeidlich. 

​

Seliara verlangt von ihren Anhängern, dass sie im Einklang mit der Natur leben und ihre animalischen Instinkte annehmen. Sie schätzt Stärke, Wildheit und die Fähigkeit, sich an die unerbittlichen Zyklen der Natur anzupassen. Ihre Liebe ist wild und bedingungslos, doch ihre Strafe ist grausam und unvermeidlich.

​

Allmählich wagten sich immer mehr neue Siedler zurück nach Ardalayn. Viele neue Bewohner fühlten sich von ihrer Verbindung zur Natur angezogen, während andere ihre Lehren annahmen, um sich gegen die zunehmende Einflussnahme Nyxaras und ihrer Anhänger zu stellen. Besonders unter den naturverbundenen Bewohnern und den Werwölfen wuchs ihre Anhängerschaft.

​

Doch die zunehmende Besiedlung Ardalayns beobachtet Seliara mit wachsender Sorge. Wälder werden gerodet, Tiere vertrieben und die Wildnis immer weiter zurückgedrängt. Noch duldet die Primarin die Anwesenheit der Menschen, doch ihre Geduld beginnt zu schwinden.

​

Mit der Rückkehr Vikaris' erkennt Seliara zudem eine weitere Gefahr. Die erneut erwachende Finsternis bedroht nicht nur ihre Anhänger, sondern das natürliche Gleichgewicht Ardalayns selbst.

​

Noch hält sich Seliara zurück und beobachtet die Entwicklungen aus der Ferne. Doch sollte die Wildnis weiter verletzt oder die Finsternis Vikaris zu mächtig werden, könnte die Primarin des Mondes und der Wildheit erneut selbst in das Geschehen eingreifen.

​

Seliara_Logo.png
03__edited.png

Bekannte Götter in Seliaras Reihen (vor der Nacht der Ewigen)

​​​

Arukan, das Abbild des Bären

Arukan ist ein Gott unter Seliara und verkörpert Stärke, Ausdauer und den schützenden Zorn der Wildnis. Den Überlieferungen nach erschien er seinen Anhängern meist in der Gestalt eines gewaltigen Bären mit dichtem, erdbraunem Fell und leuchtend bernsteinfarbenen Augen.

 

Er galt als Wächter uralter Wälder und Beschützer jener, die den Mut besaßen, sich den Gefahren der Natur zu stellen. Wie Seliara selbst konnte Arukan gleichermaßen fürsorglich wie unerbittlich sein: Wer die Wildnis ehrte, fand in ihm einen mächtigen Verbündeten, wer sie schändete, zog seinen unaufhaltsamen Zorn auf sich. Man sagt, dass er wohl in einem Kampf gegen Alaric fiel und für immer in der Zeit festgehalten wurde, verdammt dazu ewig zu leiden.

bottom of page