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Die Primare
Könige der Götter

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Definition

Primare (auch Urkräfte oder Urschöpfer) werden in verschiedenen Überlieferungen als die ältesten und mächtigsten Wesen des bekannten Kosmos beschrieben. Sie gelten als Entitäten, die nicht lediglich über grundlegende Prinzipien herrschen, sondern diese in ihrer reinen Form verkörpern.

 

Wesen und Eigenschaften

Die Existenzweise der Primare wird als sowohl körperlich als auch metaphysisch beschrieben. Berichten zufolge sind sie:

  • von außerordentlicher Macht, weit über die Fähigkeiten gewöhnlicher Götter hinaus,

  • mit einer nahezu unbegrenzten Lebensdauer ausgestattet,

  • an fundamentale Konzepte gebunden, die sie nicht nur kontrollieren, sondern repräsentieren.

Aufgrund ihres Status werden sie häufig weniger als Personen denn als kosmische Prinzipien betrachtet.

 

Hierarchische Stellung

In den existierenden Quellen wird eine klare übergeordnete Rolle der Primare beschrieben:

 

Primare – Höchste kosmische Autorität

Sie stehen an der Spitze der metaphysischen Ordnung. Ihnen wird die Fähigkeit zugeschrieben, Götter zu erschaffen, deren Kräfte zu bestimmen und das Gleichgewicht des Kosmos zu beeinflussen.

 

Götter – Untergeordnete, aber mächtige Wesen

Götter gelten als nachgeordnete Entitäten, entweder von den Primaren erschaffen oder durch deren Macht manifestiert. Sie verfügen über eigene Zuständigkeitsbereiche, sind jedoch an Regeln und Grenzen gebunden, die durch die Primare gesetzt werden.

 

Niedrigere Wesenheiten

Hierzu zählen Gottheiten, Halbgötter, magisch begabte Wesen und sämtliche sterbliche Völker. Ihre Existenz steht indirekt unter dem Einfluss der Machtstrukturen, die durch Primare und Götter bestimmt werden

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die bekannten primare

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Aufzeichnung über die Primare 

verfasst von einem Suchenden des Verborgenen

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Ich schreibe diese Zeilen, obwohl ich nur einen Bruchteil dessen verstehe, was ich zu begreifen versuche.

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Die Primare … jene Wesen, die manche flüsternd Urkräfte nennen, andere wiederum die wahren Herrscher über alles Sein. Was davon stimmt, vermag ich nicht sicher zu sagen. Doch aus allem, was ich hörte, gesammelt, zusammengesetzt und wieder verworfen habe, ergibt sich folgendes Bild. Man erzählt, die Primare seien älter als jedes andere Wesen, das je über die Welt wandelte.

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Nicht einfach Götter – nein, etwas jenseits davon.

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Während Götter Herrschaftsbereiche haben, sollen die Primare die Quelle dieser Bereiche sein. Nicht „Herr über das Leben“, sondern „das Leben selbst“. Nicht „Hüter des Todes“, sondern „die Essenz des Todes“. Ob das wortwörtlich gemeint ist oder nur poetische Übertreibung, kann ich nicht sagen. Doch die Ehrfurcht, mit der man über sie spricht, verrät, dass sie in der Ordnung der Welt an höchster Stelle stehen müssen.

Unter ihnen – oder zumindest von ihnen abhängig – stehen die Götter. Manche sagen, sie seien von den Primaren erschaffen worden, andere behaupten, sie seien deren Abglanz. Sicher scheint nur, dass ein Gott, so mächtig er auch erscheinen mag, vor einem Primar kaum mehr als ein Funke gegenüber einer Glut ist.

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Selbst die Götter scheinen den Primaren gegenüber Verpflichtungen zu haben. Regeln, die sie nicht brechen dürfen. Grenzen, die sie nicht überschreiten können. Vielleicht ist das der wahre Unterschied: Die Primare erschaffen die Ordnung, die Götter halten sich an sie. Was mich jedoch am meisten fasziniert: Trotz all ihrer Macht scheint kaum ein Sterblicher je direkten Kontakt zu einem dieser Wesen gehabt zu haben. Vielleicht ist das gut so. Vielleicht wären unsere Augen nicht geschaffen, um etwas zu ertragen, das älter ist als Zeit und Dunkel. Dies ist alles, was ich herausfinden konnte. Fragmente, gewiss. Vielleicht auch Halbwahrheiten, vermischt mit Legenden.

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Doch wenn nur die Hälfte davon wahr ist, dann sind die Primare nicht bloß Götter über Götter, sondern die Grundpfeiler der Welt selbst.

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