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Die Völker Ardalayns

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Nareth

„Wir sind nicht das Licht und nicht die Dunkelheit. Wir sind das, was bleibt, wenn beides aufeinandertifft – der Schritt über eine Grenze, die kein Sterblicher ungestraft überschreiten sollte.“
Nyvara Veyr, Hüterin des ersten Zwielichts
Nareth sind Wesen, deren Schatten nicht länger nur ein Abbild ihres Körpers ist. Durch die Berührung Nyxaras wurde ihr Schatten zu einem eigenständigen Teil ihrer Existenz und trägt seitdem einen unstillbaren Hunger nach Lebenskraft in sich. Einst Menschen, Elfen oder Halbelfen, stehen sie nun zwischen den Welten und gehören keiner davon mehr vollständig an. Vielen sehen die Berührung als unheilbaren Fluch an. Sie sind geschickte und aufmerksame Wesen, die sich beinahe lautlos bewegen und über außergewöhnlich geschärfte Sinne verfügen.

Ihre besondere Verbindung zu ihrem Schatten macht sie zu hervorragenden Beobachtern, Spähern und Jägern. Gleichzeitig verlangt ihr Fluch ihnen ständige Selbstbeherrschung ab, denn der Hunger ihres Schattens kann niemals vollständig verschwinden. Nareth werden von anderen Völkern häufig mit Misstrauen betrachtet. Besonders Werwölfe und Vampire stehen ihnen feindselig gegenüber.

Die wilde Lebenskraft eines Werwolfs kann den Schatten eines Nareths überwältigen, während Vampire keine lebendige Wärme besitzen, von der er sich nähren könnte. Umgekehrt können Grenzgänger die unnatürliche Natur eines Vampirs anhand seines Schattens erkennen.
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Aussehen
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  • Größe: Die Größe der Nareth richtet sich nach ihrer Ursprungsrasse.

  • Glowing Eyes: max. 0.1

  • Körperbau: Ihre Statur variiert von schlank und sehnig bis muskulös und kräftig. Sie können sowohl menschliche oder elfische Erscheinungsformen besitzen.

  • Hautfarben: Von blassem Porzellanweiß über bronzene Töne bis hin zu tiefem Mahagoni.

  • Haar- und Augenfarben: Natürliche bis blasse Farbtöne.

  • Alterspanne bis zu: 80–200 Jahre (18–40 = Jung / 41–160 = Erwachsen / 161+ = alt)

Besonderheiten
  • Schwarze Flecken, Male oder Adern, die als Schattenmal bezeichnet werden.

  • Blutmond: Während der Blutmondnacht verblasst die Augenfarbe, wodurch der Nareth beinahe blind wirkt, was sie jedoch nicht sind. Schwarze Adern können dabei deutlich hervortreten. Ihr Schatten entwickelt in dieser Nacht ein Eigenleben und seine Gier erwacht. Er will genährt werden.

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Stärken
Schwächen
  • Besitzen gesteigerte Sinne

  • Meister der lautlosen Bewegung

  • Äußerst geschickt

  • Können verborgene Dinge instinktiv wahrnehmen

  • Fortpflanzung nur mit anderen Nareth möglich

  • Können nicht länger einem offenen Feuer ausgesetzt sein

  • Ihr Schatten verlangt nach Lebenskraft

  • Können keine Magie wirken

  • Die Lebenskraft von Werwölfen kann den Schatten destabilisieren

  • Können NICHT in einen Werwolf oder Vampir verwandelt werden (Heilung innerhalb von drei RL-Tagen möglich).

  • Vampir- und Werwolfsbisse sind hochgiftig. Wird ein Nareth gebissen, so muss er sich zurückziehen und ausruhen.

Der Fluch der Nareth

 

Ein Nareth kann den Schatten eines anderen Wesens bewusst berühren und ihm einen Teil seiner Wärme und Lebenskraft entziehen. Dies geschieht beispielsweise im Kampf oder wenn der Nareth seinen Hunger gezielt stillen möchte.

Bei einer stärkeren Auszehrung bleibt am Opfer ein schwarzer Fleck zurück – das Schattenmal.

 

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Das Schattenmal - Wandlung zu einem Nareth

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  • Direkt nach dem Auszehren

Eine eisige Kälte geht von der Stelle aus, an der sich das Schattenmal befindet. Sie schmerzt nicht direkt, ist jedoch berührungsempfindlich als hätte man sich leicht verbrannt.

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  • 1 Tag nachdem das Schattenmal erschienen ist

Am ersten Tag können Schlaflosigkeit, Kältegefühl, Schwäche, Albträume und zunehmende Blässe auftreten. Mit fortschreitender Übertragung beginnt auch der Schatten des Opfers, sich eigenständig oder ungewöhnlich zu verhalten.

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  • 2 Tag

Das Schattenmal beginnt zu pulsieren und ist kaum mehr zu ignorieren, während der Schatten des Verfluchten ein Eigenleben zu entwickeln scheint uns sich wider der Natur verhält. Der Verfluchte beginnt offene Feuer und Kerzenschein zu scheuen und scheint generell etwas lichtempfindlich.

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  • 3 Tag

Solange der Schatten noch nicht vollständig vom Körper getrennt wurde, kann das Schattenmal durch zeremonielle Heilung entfernt und der Fluch gebrochen werden. Passiert dies nicht, löst sich der Schatten zum Ende des dritten Tages vollständig von seinem Besitzer und die "Verwandlung" ist abgeschlossen. Der Verfluchte ist unumkehrbar zum Nareth geworden.

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