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Die Magie

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Runenmagie

Beschreibung

Runenmagie zählt zu den „minderen“ Magieformen, also jenen, die zwar in der Herstellung aufwendig und anstrengend sind, jedoch danach für einen gewissen Zeitraum ohne aktiven Kontakt oder Konzentration fortbestehen können. Es handelt sich dabei um aus der eigenen Macht herausgelöste Magiestränge, die entsprechend dem Zweck oder Ziel, den man damit verfolgt, zu geometrischen Formen verknüpft und am Ende an ein Objekt gebunden werden können.

 

Diese Runenformen können entweder sofort gewirkt oder zur späteren Verwendung eingesetzt werden. Eine Rune an eine Waffe, Schild oder anderen Gegenstand zu binden nennt sich „Präparierung.“ Eine Rune während des Prozesses der Herstellung mit der gewünschten Menge an Magie angereichert werden. Je höher die verwendete Menge an Magie, desto langlebiger die Rune und ihre Wirkung.

 

Runenmagie wird vorallem wenn nicht sogar ausschließlich von Runenmagiern verwendet, da der Ursprung der Magie von einer Macht ist, die jedem übernatürlichen Wesen schadet. Somit ist diese Art der Magie für Vampire wie Werwölfe unbrauchbar.

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Besonderheiten

Runenmagier sind häufig analytisch, geduldig und wissbegierig. Wo andere Magier ihre Macht instinktiv spüren, versuchen sie, die Regeln dahinter zu verstehen.

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Sie besitzen ein besonderes Bewusstsein für das Magische Gefüge und können Veränderungen darin wahrnehmen, die anderen Magiern verborgen bleiben.

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Runenmagie benötigt Vorbereitung und Präzision. Eine schlecht gezogene Linie, ein falsches Wort oder eine fehlerhafte Bedeutung kann die gesamte Struktur eines Zaubers verändern.

Dafür können Runenmagier Wirkungen vorbereiten, die über den unmittelbaren Moment hinaus Bestand haben.

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Fehlschläge und Überlastung

Ein Fehler in einer Rune ist weitaus gefährlicher als ein gewöhnlicher misslungener Zauber.

Da Runen Magie binden, kann eine fehlerhafte Struktur die Energie nicht einfach entweichen lassen.

Sie kann sich stattdessen im Körper oder im Geist des Magiers sammeln.

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Bei leichten Fehlern kommt es zu Kopfschmerzen, Nasenbluten, Erschöpfung oder kurzzeitigen Ausfällen der Sinne.

Bei schweren Fehlern können sich die magischen Strukturen selbst in den Körper des Magiers einschreiben. Unter der Haut erscheinen leuchtende oder dunkle Linien, während die Magie beginnt, den Körper gegen seinen natürlichen Zustand zu verändern.

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Im schlimmsten Fall entsteht eine magische Rückkopplung, bei der die gesamte gebundene Energie schlagartig freigesetzt wird.

Runenmagier riskieren daher bei ihren Fehlern nicht nur körperliche Verletzungen, sondern können das Magische Gefüge in ihrer unmittelbaren Umgebung nachhaltig stören.

Der Prozess der Runenherstellung:

Zuerst wird ein Magiestrang aus der eigenen Macht herausgelöst. Dieser zeigt sich häufig als silberner Faden mit wasserähnlicher Struktur und kann jedoch meist nur von dem Wirkenden gesehen werden. Das Erlernen des Herauslösens eines einzelnen Magiestrangs ist dabei eine der schwierigeren Hindernisse, abgesehen vom Zeichnen der Rune selbst.
 

Sobald der Magiestrang greifbar ist, kann er mit den Fingern in jede, beliebige Form gebracht werden. Meister der Runenmagie sind sogar dazu in der Lage direkt auf ein Objekt zu zeichnen, ohne die jeweilige Rune vorher formen zu müssen. Je nach Zusammensetzung der Rune und deren Form entfalten sich unterschiedliche Wirkungen. Die richtige Kombination der Runen und ihre präzise Anordnung sind entscheidend, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

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Als letzter Schritt wird die Rune an das gewünschte Objekt gebunden.

Beispielhafte Anwendung der Runenmagie
  • Schutz und Verteidigung: Runen werden häufig verwendet, um Schutzzauber zu wirken. Dies kann von der Errichtung zeitlich begrenzter, magischer Barrieren bis hin zur Abwehr feindlicher Angriffe reichen. Schutzrunen können um einen bestimmten Ort, einen Gegenstand oder eine Person herum gezeichnet oder geschnitzt werden, um diese vor physischem und magischem Schaden zu bewahren.​

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  • Angriffszauber: Runen können auch für offensive Zwecke genutzt werden. Wenn sie mit destruktiven Absichten aktiviert werden, können sie gewaltige Energien freisetzen, die in der Lage sind, ganze Armeen zu dezimieren oder massive Zerstörungen anzurichten. Da Runen mit dieser zerstörerischen Kraft jedoch höchst komplex sind, werden sie grundsätzlich verboten. Die Erschaffung einer jeden Angriffsrune ist an enorme Risiken für den Magier gebunden, da sich bei falscher Formung die angesammelte Runenmagie gegen den Hersteller wendet kann, mit auch bis zu tödlichen Folgen.

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  • Schwache Heilung und Wiederherstellung: Einige Runen haben heilende Eigenschaften und können verwendet werden, um Verletzungen zu heilen oder Krankheiten zu lindern. Diese Anwendung erfordert eine besonders feine Abstimmung und ein tiefes Wissen um die heilenden Energien, die in den Runen verborgen liegen.

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