
Die Völker Ardalayns


Mareni
„Wir sind die Kinder der Gezeiten, das Flüstern unter der Wasseroberfläche und der Ruf aus der Tiefe – freundlich, solange es uns nützt, und unerbittlich, sobald man uns unterschätzt.“
Isolde, Hohe Heilerin
Mareni sind ein seltenes Wasservolk, dessen Siedlungen verborgen in den flachen Buchten von Meeren, Seen und Flüssen liegen. Erkennbar sind sie an ihren geschwungenen Ohren und den schillernden Schuppen, die ihre Haut stellenweise überziehen. Ihr Ruf ist zwiespältig: Während Künstler in ihnen faszinierende Inspiration finden, begegnet der Großteil der Völker ihnen mit Argwohn – und nicht ohne Grund. Ein Mareni muss nicht bedrohlich wirken, um gefährlich zu sein. Sie gelten als gewandte, berechnende und schwer zu durchschauende Wesen.
Sie sind geschickte Verhandler und noch bessere Handelspartner, besonders wenn es darum geht, ihre Hilfe anzubieten. Doch nichts geschieht ohne Preis. Niemand möchte in ihrer Schuld stehen, denn aus einer kleinen Gefälligkeit kann schnell eine Verpflichtung werden, deren wahres Ausmaß erst viel später sichtbar wird. Ihre Freundlichkeit ist selten vollkommen selbstlos und ihr Lächeln ist nicht immer ein Zeichen von Wohlwollen.
Trotz ihrer Tücke sind Mareni nicht grundsätzlich grausam. Sie besitzen ihre eigenen Vorstellungen von Ehre, Loyalität und Ausgleich. Dabei folgen Mareni einem strengen Verständnis von Wort und Abmachung. Ihr Wort zu brechen gilt beinahe als Hochverrat. Sie selbst behaupten sogar, nicht lügen zu können – eine Behauptung, die bislang niemand widerlegen konnte. Denn für einen Mareni ist die Wahrheit stets eine Frage der Betrachtung. Wer ihnen mit Respekt begegnet, kann in ihnen einen wertvollen Verbündeten finden. Wer sie jedoch hintergeht oder versucht sie auszunutzen, wird schnell feststellen, dass man ein Gewässer besser nicht unterschätzt. Besonders Seeleute kennen sowohl die Gunst als auch den Fluch, den eine Bekanntschaft mit diesem Volk mit sich bringen kann.
Ihr Lebensraum erstreckt sich entlang von Flüssen, Seen und Meeren. Sie leben sowohl an den Ufern als auch direkt im oder unter Wasser. Dort sind sie in ihrem Element und bewegen sich mit einer Geschwindigkeit und Geschicklichkeit, die sie an Land kaum erreichen. Das Wasser ist ihr Schutz, ihre Heimat und nicht selten auch ihre beste Waffe.

Aussehen

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Größe: Mareni können je nach Geschlecht zwischen 1,60 und 2,00 Meter groß werden.
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Glowing Eyes: max. 0.1
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Körperbau: Schlank, drahtig und geschmeidig, mit fließenden Bewegungen, die ihre Herkunft aus dem Wasser widerspiegeln.
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Haut und Schuppenfarbe: Auf den ersten Blick unterscheidet sich ihre Hautfarbe kaum von dem der Menschen, ihre Haut ist jedoch stellenweise von schillernden Schuppen überzogen, deren Farbpalette an die Tiefen und Weiten des Meeres erinnert. Von leuchtenden Blau-, Grün- und Türkistönen bis hin zu dunklem Purpur sind zahlreiche Nuancen vertreten. Schwarz und Weiß bilden dabei eine seltene Ausnahme.
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Augen und Haarfarben: Neben den gewöhnlichen Augenfarben finden sich bei Mareni zahlreiche Schattierungen von Blau, Grün und Silber. Ihre Haare können in nahezu allen natürlichen Farben auftreten, werden jedoch ebenso von ungewöhnlichen Silber- und Goldtönen ergänzt. Diese Farbtöne erscheinen bei ihnen meist in sanften, pastelligen Nuancen.
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Alterspanne bis zu : 100 Jahre (18 - 25 = Jung / 26 - 70 Erwachsen / 71+ = alt)
Besonderheiten
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Mareni besitzen geschwungene Ohren und Kiemen, die ihnen das Atmen unter Wasser ermöglichen. Manche von ihnen besitzen auch am Unterarm flossen.
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Im Wasser bilden sich Schwimmhäute zwischen Händen und Zehen, die ihre Geschwindigkeit und Wendigkeit zusätzlich erhöhen.
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Sobald der Körper von Wasser umschlossen ist, wandelt sich ein Merani automatisch und seine Schwimmhäute erscheinen.

Stärken
Schwächen
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Gerissen und berechnend: Mareni erkennen schnell, welche Worte oder Handlungen ihnen einen Vorteil verschaffen.
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Manipulativ: Sie verstehen es, Wünsche, Ängste und Schwächen anderer zu ihrem eigenen Vorteil einzusetzen.
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Hervorragende Schwimmer: Im Wasser sind sie deutlich schneller und wendiger als an Land.
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Unbegrenzte Wasseratmung: Durch ihre Kiemen können sie dauerhaft unter Wasser bleiben.
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Magieaffin: Mareni besitzen eine natürliche Verbindung zur Magie, insbesondere zu Wasser- und Windmagie.
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Hitze: Hohe Temperaturen erschöpfen Mareni schneller als andere Völker.
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Abhängigkeit vom Wasser: Sie benötigen mehr Flüssigkeit und müssen ihre Haut vor starker Sonneneinstrahlung schützen.
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Empfindliche Kiemen: Rauch, Staub und Sand können ihre Kiemen stark reizen und ihre Atmung beeinträchtigen.
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Schwere Rüstungen: Ketten- und schwere Rüstungen behindern ihre Beweglichkeit besonders stark und sind für ihren geschmeidigen Kampfstil ungeeignet.
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Feuermagie: Eine Begegnung mit Feuermagie übersteht ein Mareni selten. Sie endet zumeist mit dem Tod. Sie können selbst keine Feuermagie wirken.
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Können NICHT in einen Werwolf oder Vampir verwandelt werden oder den Fluch der Nareth erhalten (Heilung innerhalb von drei RL-Tagen möglich).
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Können nach Vampirblut süchtig werden